Gesunde Ernährung im Homeoffice

Einmal umfallen und schon beim Kühlschrank angekommen? So oder so ähnlich mögen das wohl viele von uns momentan empfinden. Die Verlockung ist einfach wahnsinnig groß – und die Langeweile noch viel größer. Wen wundert es da, dass die Feiertagskilos dieses Jahr noch durch ein paar Homeoffice-Kilos erweitert werden? Zeit etwas zu ändern – denn sobald das normale Leben wieder Fahrt aufnimmt wollen wir es doch alle in vollen Zügen genießen können. Und was ist dazu schöner, als sich im eigenen Körper wohlzufühlen, gesund und fit zu sein?

Leg los – auch im Homeoffice geht gesunde und schlanke Ernährung! … Mit Köpfchen und Genuss 😉 

Meine ganz persönlichen Top 5 Tipps, wie gesunde Ernährung im Homeoffice gelingen kann

#1 Eine Tages- & Essensstruktur schaffen

Wer freut sich auf der Arbeit nicht auf die Pausen? Mit den Kollegen quatschen, ein bisschen frische Luft schnappen und das wohlverdiente Essen genießen… Im Homeoffice sieht die Sache meist anders aus. Wenig Sozialkontakte, kaum Bewegung, selten frische Luft und fürs Kochen fehlt die Lust und Zeit. Stattdessen häufiges Snacken und Langeweile-Knabbern. Schaffe dir deshalb auch zuhause unbedingt eine Tagesstruktur und plane dir feste Pausen und Essenszeiten ein! Solltest du mit drei Hauptmahlzeiten nicht leistungsfähig genug sein und zwischendurch zum Snacken neigen, dann plane dir bewusst 1-2 weitere Pausen mit einer (gesunden) Kleinigkeit zu essen ein. Das kann zum Beispiel ein Stück dunkle Schokolade, eine Dattel oder auch ein warmes Getränk sein, das du besonders gerne magst. Besser noch: Plane gezielt kleine Spaziergänge ein. So bekommst du frische Luft, Bewegung und Ablenkung. Dann löst sich das Bedürfnis zu Snacken oft von ganz alleine wortwörtlich in Luft auf!

 

#2 Essensfreie Zonen & Zeiten

Wer auf dem Weg zur Kaffeemaschine oder zum Wasserkocher an Süßigkeiten und Verlockungen vorbei muss, der wird nur schwer widerstehen können. Noch eine Stufe härter – die Schokolade direkt in der Schreibtischschublade. Mein Tipp: Schaffe dir essensfreie Zonen und Zeiten. Alles, was geknabbert werden kann, hat im Umfeld deines Arbeitsplatzes nichts verloren. Räume die Sachen in Küchenschränke oder notfalls auch in die Vorratskammer, denn aus den Augen aus dem Sinn ist hier wortwörtlich zu nehmen.
Zudem ist es sehr hilfreich, wenn man dieses Prinzip auch auf gewisse Zeiten überträgt. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du Tipp Nr. 1 berücksichtigst. Nach dem Frühstück solltest du deinem Körper Zeit zur Verdauung geben und erst zur nächsten Mahlzeit wieder essen. Das tut nicht nur deinem Verdauungstrakt gut, sondern auch deiner Figur! 

 

#3 Bewussten Genuss einplanen

Genießen – ohja, das solltest du auch im Homeoffice auf keinen Fall vernachlässigen! Was ist dein liebstes Getränk, was deine Leibspeise und dein favorisierter Snack? Plane dir diese Highlights bewusst jeden Tag mit ein und genieße sie in vollen Zügen. Das tut nicht nur deinem Körper gut, sondern vor allem auch deiner Seele.

PS: Für mich geht nichts über einen leckeren Kaffee mit viiiel Milchschaum…!

 

#4 Meal-prep auch fürs Homeoffice

Wer sagt denn, dass Meal-prep nur “to-go” sein darf? Plane dir abends genügend Zeit zum Kochen ein und bereite die doppelte Menge zu. So hast du am nächsten Tag entweder eine komplette Mahlzeit, oder du kannst einzelne Komponenten schnell neu zusammenstellen. Aus restlichen Ofenkartoffeln lässt sich mit einer Dose Kichererbsen, frisch geschnittenem Gemüse und einem Quark-Dip innerhalb von wenigen Minuten eine leckere Bowl zusammenstellen. Langweilig – garantiert nicht!

 

#5 Und wenn gar keine Zeit und Energie mehr übrig ist, dann...

… kannst du immer noch auf gesunde und schnelle Speisen zurückgreifen! Das kann zum Beispiel sein:

– Quark mit Walnüssen, Zimt und heißen Himbeeren
– belegtes Brötchen mit Frischkäse, magerem Aufschnitt und Gemüsescheiben
– warmer “Apfelkuchen-Porridge”
– gesunde Fertigsuppe (im Glas) mit einer Scheibe Vollkornbrot
– zuckerarme Baked-Beans
– Rohkoststicks mit Kräuterquark und einem Brötchen

So klappt's - Genuss mit Köpfchen!

Werde kreativ, schaffe dir Strukturen und essfreie Zonen. Und vor allem – sei gut zu dir! Gerade wenn du großen Herausforderungen entgegenstehst, dann ist gute Nahrung für Kopf und Nerven umso wichtiger.

Wie hat sich dein Ernährungsalltag mit dem Lockdown verändert?

Gesunde Ernährung im Homeoffice

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